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DER FILM

ODE AN DAS ERINNERN

Die Lebensgeschichte der Schwestern Helga und Elisabeth. Eine Zeitreise aus der Hölle ans Licht.

Die Lebenserinnerungen von Frau Dr. Helga Feldner-Busztin und Elisabeth Scheiderbauer zeichnen ab dem Jahr 1938 ein umfassendes Bild der mörderischen Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. Sie waren neun und zwei Jahre alt, als Österreich an das sogenannte Deutsche Reich angeschlossen wurde. Vorbei die Zeit der Unbeschwertheit. Der Vater, Arzt, wurde umgehend ins KZ Buchenwald verbracht, um nach einer Odyssee im KZ Auschwitz auf seine Vernichtung zu warten, die Schwestern und die Mutter ins Ghetto Theresienstadt verschleppt, dem "Musterlager" der Nazis, in dem der Weltöffentlichkeit ein "sorgenfreies Leben" der Häftlinge, darunter viele Kinder, vorgaukelt werden sollte. In Wahrheit war das Lager ein KZ, in dem viele Menschen den Weitertransport in den Tod abwarten mussten oder vor Ort ihr Leben ließen. Dass die Familie überlebte, dass Kinder, Mutter und Vater in Wien wieder zusammenfanden, grenzt an ein Wunder. Wie Helga und Elisabeth ihr Leben danach meisterten und zu beindruckenden Persönlichkeiten wurden gibt der frühen Lebenstragödie einen gelinden Ausklang. 

Erzählte Realitäten treffen im Film auf Kunst. Internationale Künstler:innen der Sparten Musik, Tanz und bildende Kunst transformieren ausgewählte Momente der Jahre des erlittenen Leids der Familie in zeitgenössische Kunst. Zudem verbinden 2D Animationen zu exemplarischen Erlebnissen Raum, Ort und Zeit

zu einem visuellen Gesamtbild. 

Zehn weitere Überlebenden der Shoah, Zeitzeugen:innen des Grauens der KZs Auschwitz, Birkenau, Ravensbrück und Bergen-Belsen, geben Einblicke in ihre Erinnerungen. Ihre Erlebnisse stellen wir nach und nach auf diese Homepage. Damit auch ihre Schicksale niemals vergessen werden.

 

Es entsteht ein epischer Dokumentarfilm, der sich inhaltlich und visuelle an jüngere Generationen richtet, an die jungen Menschen der Welt mit dem Aufruf, wachsam zu sein, dergleichen niemals wieder geschehen zu lassen. Nicht zu vergessen, was unvergesslich bleiben muss. 

 
 
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DIE KÜNSTLER:INNEN

Namhafte Künstlerinnen und Künstler stellen sich in den Dienst der Sache. Kunst überwindet Barrieren, erreicht alt und jung und findet immer ihren Weg in die Seelen der Menschen. 

Mit KONSTANTIN WECKER

kommt ein fortwährend Mahnender gegen das Vergessen zu Wort. Die Musik und Texte des legendären deutschen Künstlers sind Botschaft und Bitte zugleich. 

IRIS BERBEN

ist eine der bekanntesten  Schauspielerinnen und die Grand Dame der deutschsprachigen Kino- und TV Welt. Ihr Auftritt im Film ist ein Schlüsselmoment der Gesamtdramaturgie.

INA REGEN 

hat mit "Elisabeth tanzt" ein berührendes Lied für den Film geschrieben. Die österreichische Singer-Songwriterin erzählt von der Freude des Kindes, das dem Tod, im Gewand der SS, aus den Händen gleitet. 

TOD MACHOVER

gehört zu den bedeutendsten Komponisten zeitgenössischer American Classic. Für den Film entstand ein Cello-Stück, inspiriert von Erzählungen über Kinderarbeit in den KZs.

THOMAS JASTRAM

Der deutsche Bildhauer und Maler ist ein Verbündeter der ersten Stunde. Für den Film zeichnete er eine Pieta als Sinnbild des Schmerzes über den Verlust geliebter Menschen durch Mord und Barbarei.

ROB PEREZ

Der amerikanische Street Artist schuf mittels Graffitis ein beeindruckendes Werk  zum Thema Deportation und Sterben.

MATTHIAS LIENER & VALENTINA INZKO FINK

Die Ausnahmedarsteller des deutschsprachigen Theaters interpretieren

"Das Lied von Theresienstadt".

JULIA MALISCHNIG

Die Gitarrenvirtuosin und Komponistin bringt ein Werk voll emotionaler Tiefe und sinnlicher Kraft ein. 

CAT JIMENEZ

Die Choreografin und Tänzerin interpretiert den Englischen Titel

des Film: Of Dragons And Fawns

 
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Dass dieser Film realisiert werden konnte, verdanken wir finanziellen Unterstützern, die an dieses Projekt geglaubt haben. 

DIE UNTERSTÜTZER:INNEN

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HANS-GEORG FELDMEIER

SIMONE FELDMEIER

Journalistische Begleitung

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"Knapp 80 Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur gibt es nur noch wenige Überlebende, die von ihren Erlebnissen berichten können. Das Filmprojekt ‚Ode an das Erinnern‘ hält die Erzählungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen fest und ist für uns alle eine wichtige Erinnerung, sämtlichen Formen der Ausgrenzung, der Diskriminierung und des Rassismus entschieden entgegenzutreten."

 - Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung

Bild: © Marlene Fröhlich_luxundl

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„Niemals sollte vergessen werden, was in dieser dunklen Zeit der österreichischen Geschichte passiert ist. Dieser berührende Dokumentarfilm ist ein Beitrag gegen das Vergessen und gleichzeitig ein Weckruf für uns alle. Er erinnert uns daran, hinzusehen und aufzustehen für Inklusion und Gleichbehandlung, für Menschlichkeit.“

 -  DI  Erich Haider, MBA, Generaldirektor LINZ AG

Bild: © Robert Maybach